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Kino-Einweihung

Bürgermeister Florian Eiben begrüßte die zahlreichen Ehrenamtlichen der Norder Vereine zum ersten Kino-Abend im Theater Norden. Gezeigt wurde "Extrawurst". Fotos: Magret Martens

Überraschung der Stadt: Ersten Kino-Film im Theater Norden dürfen die Ehrenamtlichen sehen

"Extrawurst" kommt gut an

Zu einer besonderen Veranstaltung hatte die Stadt Norden jetzt die Ehrenamtlichen der Norder Vereine in den Theatersaal eingeladen. Mit dabei: Vertreter/-innen der Niederdeutschen Bühne Norden. Auf die Gäste wartete eine besondere Überraschung, denn sie waren die ersten, die das neue Kino im Theater einweihen durften. Gezeigt wurde der Film “Extrawurst” mit Hape Kerkeling und anderen bekannten Schauspielenden. Und, wie es sich im Kino gehört, gab es Popcorn, Kaltgetränke und…. natürlich auch eine Extrawurst vom Grill.

“Ihr seid die Ersten, die diese Vorführung exklusiv bekommen”, begrüßte Nordens Bürgermeister Florian Eiben das Publikum und erklärte: “Wir haben gesagt, eigentlich ist das eine schöne Sache, wenn wir das einmal im Jahr machen, als Dankeschön für das Ehrenamt in Norden. Für die, die sich in Vereinen ehrenamtlich engagieren oder in sozialen Diensten tätig sein.” Dafür erntete er großen Beifall.

Sieben Jahre sei das Apollo-Kino in Norden bereits geschlossen. Das sei traurig und schade, so Eiben weiter, denn er sei immer sehr gerne dorthin gegangen. “Das ist wohl jeder von uns, aber in der Masse war es nicht genug, dass man ein Kino wirtschaftlich betreiben kann. Ja, das Gebäude steht noch, aber eine Million Euro muss da locker investiert werden, um das Gebäude wieder einigermaßen instand zu setzen”, erläuterte Eiben. Und dann fehle noch die neue Technik…. Es müsse also sehr viel investiert werden. Die Stadt habe nach Betreibern gesucht, habe auch mit dem Kinobetrieb Muckli gesprochen, aber es sei niemand zu finden gewesen auf dem Markt, der das Objekt übernehme.

“Dann haben wir in einem großen Team nach neuen Möglichkeiten gesucht”, berichtete er.  “Wir haben viele tolle Räume in der Stadt und haben gesagt, wir könnten es im Theatersaal ausrichten. Das wird schwierig, einen festen Kino-Rhythmus reinzukriegen, weil wir hier bis 2030 gut ausgebucht sind, aber wir kommen immer mehr dazu, dass wir hier eine gute Regelmäßigkeit reinkriegen, um hier Kino-Vorstellungen zu geben.” Aber es habe zunächst einiges investiert werden müssen. “Und wenn wir nächstes Jahr noch eine neue Bestuhlung erhalten, dann haben wir wirklich ein traumhaftes Theater”, sagte er. 

Die Stadt habe die notwendige Technik angeschafft und auch noch mal mit den Mucklis gesprochen, ob man das Projekt nicht gemeinsam verwirklichen können, “und ja, wir kriegen es gemeinsam hin”. Nun lege es an den Menschen in der Stadt, ob sie es annähmen oder nicht. Ein- bis zweimal im Monat sollten künftig regelmäßig Filme angeboten werden. Natürlich sollten aktuelle Filme auf der Leinwand flimmern, das sei allerdings manchmal von den Verleihern her etwas schwierig, weil diese natürlich auch ihre Kinos schützen wollten. “Deshalb auch die Kooperation mit den Muckli Kinobetrieben. Wir sind auf Euer Feedback angewiesen. Schreibt uns, was Ihr Euch wünscht”, betonte Eiben. Der Saal solle so gestaltet werden, dass künftig auch Getränke und Popcorn mit hineingenommen werden könnten.

Der Film “Extrawurst” kam übrigens beim Publikum hervorragend an. Es gab bei manchen Filmszenen sogar Zwischenapplaus.
Der Abend war für die Mitglieder der Niederdeutschen Bühne, aber sicherlich auch für die übrigen Ehrenamtlichen, eine mehr als gelungene Veranstaltung.

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