Jubiläum: Viele Aktionen für die Bühnen-Freunde
100-Jahre Norder Bühne: Fans zeigen sich begeistert
Mit Stolz und Freude hat der Vorstand anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Niederdeutschen Bühne Norden zahlreiche Aktivitäten ausgerichtet. Sie starteten mit dem Erstellen einer Chronik über die Geschichte der Bühne sowie mit Berichten und Anzeigen-Sonderseiten im Ostfriesischen Kurier, der Heimatzeitung in Norden, die den Verein von Anfang an immer wohlwollend begleitet hat. Auch elektronische Medien, wie der NDR und Radio Nordseewelle berichteten unter anderem über das Jubiläum und die Arbeit der Bühne.
“De Vergantschoster”
Im März folgte das Frühjahrsstück „De Vergantschoster“ von Alma Rogge im Theater Norden (Regie: Teelke Janssen). Diese Komödie war vor 100 Jahren das erste Stück, dass die Bühne präsentierte. Es zeigte sich, dass man es auch heute noch in Szene setzen kann, denn das Publikum war begeistert.
Stand bei Maifeier
Im Mai beteiligte sich die Bühne mit einem Sketch und einem Info-Stand an der Maifeier auf dem Marktplatz in Norden.
Konzert mit dem “Nörder Sing-Spill”
Der 2017 gegründete Bühnenchor “Nörder Sing-Spill” trat im Mai mit seinem vielfältigen plattdeutschen Repertoire anlässlich des Bühnenjubiläums erstmals in der Küstenstadt auf und gab ein großes Konzert im Theater Norden. Die Veranstaltung war kostenlos, die Zuhörenden belohnten das Konzert mit viel Applaus.
Tag der offenen Tür mit großem Programm
Im August lud die Bühne zu einem Tag der offenen Tür ins Vereinsheim ein. Es wurden unter anderem Aktionen rund um das Thema „Theater“ geboten. Auch der Chor „Nörder Sing-Spill“ trat auf und forderte die Anwesenden zum Mitsingen auf. Höhepunkt war eine Bilder-Auktion mit Werken, gemalt von Bühnenmitgliedern (Margret Bondzio, Gerd Geiken, Antje Hattermann und Jutta Julius sowie Diana Groenewold). Sie stellten sie der Bühne kostenlos für die Versteigerung zur Verfügung. Dafür dankt ihnen der Vorstand noch einmal ausdrücklich. Die Bilder wurden durch den Norder Auktionator Johannes Wallow – ebenfalls unentgeltlich – meistbietend zum Kauf angeboten, wofür auch ihm ein großer Dank gebührt.
Sommerfest für Mitglieder
Außerdem richtete der Vorstand für alle Mitglieder des Vereins ein Sommerfest aus, bei dem es unter anderem Gegrilltes gab und die Anwesenden ausgiebig miteinander plaudern konnten.
“Festival der Liebe” – ein Riesenerfolg
Im Oktober folgte ein Jubiläums-Festakt im Foyer des Theaters Norden mit rund 300 geladenen Gäste aus dem gesellschaftlichen Leben. Diese konnten während einer Vorpremiere das Herbststück „Ein Festival der Liebe – Musikrevue der 1970er-Jahre“ (ins Platt übertragen von Adolf Sanders) von Philip Lüsebrink sehen, der diese wunderbare Revue auch in Szene setzte. Das Musiktheater mit Hits der 1970er-Jahre stieß auch bei allen anderen Vorstellungen auf eine riesengroße Resonanz bei den Zuschauenden. Sie kamen zum Teil verkleidet und sangen kräftig mit. Viele nutzten auch die Fotobox im Foyer, um sich dort ablichten zu lassen. Mit der Vorpremiere und einer Zusatzvorstellung wurde die Revue insgesamt neunmal gespielt.
Auch nach diesen Vorstellungen riss die Nachfrage nach Karten für diese wirklich besondere Revue nicht ab, sodass sich der Vorstand entschlossen hat, sie jetzt im Herbst 2026 wiederaufzunehmen. Damit soll all den Bühnen-Freunden die Gelegenheit zu einem Besuch gegeben werden, die das Musikstück noch nicht gesehen haben oder es erneut anschauen möchten. Premiere ist am 24. Oktober um 19 Uhr im Theater Norden.
Plattdeutsche Lesung
Im November folgte eine Lesung mit dem Norder Autor und Bühnenmitglied Hans-Hermann Briese im Bühnenheim, bei der es viel zu lachen gab.
“Lebennig Krippenspill”
In der Adventszeit lockte das traditionelle „Lebennig Krippenspill“ dann an zwei Wochenenden wieder Hunderte Menschen auf den Weihnachtsmarkt, die sich beim Besuch dieses berührenden Freilichttheaters auf das Fest einstimmen ließen.
Der besondere Konzert-/Showabend “Theater, Theater” von und mit Philip Lüsebrink (am Klavier: Markus Bruker) im Januar 2026 im Theater Norden bildete dann den Abschluss der Jubiläumsveranstaltungen. Als großzügiges Geschenk verzichtete der seit zehn Jahren mit der Bühne befreundete Künstler zugunsten des Vereins auf seine Gage.